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[Update] MOTOROLA WILL DEN MARKT DER SMARTPHONES REVOLUTIONIEREN …

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Bereits im November des letzten Jahres stellten wir Euch zum ersten Mal in einem Beitrag das Project Ara vor. Der Mobiltelefonhersteller Motorola plant unter anderem mit dem Unternehmen 3D-Systems die Fertigung eines modularen Smartphones, das sich den individuellen Anforderungen seiner Nutzer anpasst und somit durch Nachhaltigkeit und Nutzerfreundlichkeit punktet. [Update] MOTOROLA WILL DEN MARKT DER SMARTPHONES REVOLUTIONIEREN … weiterlesen

[ProJet 4500] Neuer Farbdrucker von 3D-Systems druckt auch Farbverläufe

Die gerade beendete Euromold in Frankfurt war auch im Jahr 2013 ein voller Erfolg. Zahlreiche Aussteller der verschiedensten Größenordnungen konnten ihre neuen Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Neben unserem eigenen Auftritt dort konnten wir uns ein umfassendes Bild der Innovationen machen, die auf der Euromold Premiere feierten. Besonders großes Interesse weckte dabei unter anderem der ProJet 4500, den 3DSystems vor einigen Tagen vorstellte.

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Die Besonderheit des ProJets 4500 ist die Fähigkeit, als erster 3D-Drucker nun auch Vollfarbdrucke mit Farbverläufen zu erstellen. Dies geschieht in lediglich einem Durchgang – das Modell wird also gleich in der Originalfarbe gefertigt. Eine Innovation, die Kosten, Material und auch Abfall spart. Der Drucker verarbeitet das Kunststoffmaterial VisiJet C4 Spectrum im ColorJet Printing Verfahren. Während des Druckvorgangs betten CMY Bindemittel Pixel für Pixel Farbe ein und ermöglichen somit aufgrund des riesigen Farbspektrums unzählige Möglichkeiten. Nun ist es möglich detailgetreue Modelle zu fertigen, bei denen bereits signifikante Produktmerkmale betont werden können.

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Bisher ist nicht bekannt, für welchen Preis der Drucker im Handel erhältlich ist. Sicher ist allerdings, dass er mit einer Größe von 162 x 152 x 80 cm nicht für den Hausgebrauch geeignet ist. Trotzdem wird sich diese Weiterentwicklung wahrscheinlich auch wieder im Laiensektor auswirken und auch dort für einen enormen Fortschritt sorgen.

Die wichtigsten Informationen und technischen Daten findet Ihr hier in dem Informationsblatt von 3D-Systems.

[Kommunikation] Motorola will den Markt der Smartphones revolutionieren …

Diese Nachricht ist bisher nichts Neues, schließlich ist der Markt mittlerweile hart umkämpft, und alle großen Hersteller versuchen, sich gegenseitig mit ausgefallenen Innovationen zu übertrumpfen. Inzwischen gibt es für jeden Käufer das passende Modell. Doch, was ist, wenn sich die Anforderungen ändern? Bisher sind Smartphones noch immer recht kostspielig und in den meisten Fällen an einen mehrmonatigen Vertrag gebunden. Seit Längerem sorgt die Idee eines modularen Smartphones für viel Aufsehen. Motorola ist nun der erste Hersteller, der diese Idee mit dem Project Ara umsetzt. Dabei werden die einzelnen Module unter anderem auch in den nächsten Jahren von 3D-Systems geliefert, wie das neue Partnerunternehmen von Motorola am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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Mit dem Project Ara folgt man nun dem Wunsch der Kunden nach Individualisierung des eigenen Smartphones. Dabei sollen sich die einzelnen Komponenten nicht nur farblich anpassen lassen. Vielmehr soll das Smartphone mit seinen variablen technischen Komponenten exakt auf die Ansprüche der Nutzer angepasst werden. Doch die Idee, die Motorola nun zukünftig auch mit 3D-Systems umsetzen will, ist keine Neuheit in der digitalen Welt. Bereits das Konzept von Phonebloks erregte auf Youtube und im World Wide Web große Aufmerksamkeit und ließ die Zukunft auf dem Markt der Smartphones erahnen.

Das US-amerikanische Unternehmen wird nicht der einzige Partner von Motorola sein, allerdings wohl einer der bedeutendsten, da es zukünftig nicht nur die Gehäuse fertigen wird, sondern auch zum Beispiel auch Komponenten mit Leiterbahnen. Für Motorolas Project Ara wird 3D Systems unter anderem verschiedene Techniken entwickeln, um die einzelnen Komponenten des Smartphones aus unterschiedlichen Materialien über 3D-Drucker herzustellen. Des Weiteren wird mit einer Kombination von additiven und substrahiven Fertigungsverfahren experimentiert. Die Zusammenarbeit von Motorola und 3D-Systems lässt schon heute keinen Zweifel daran, welche Rolle der 3D-Druck zukünftig bei der Individualisierung von Konsumgütern einnehmen wird.