[Geschenkidee] Puzzle aus dem 3D-Drucker

Habt ihr als Kinder auch leidenschaftlich gerne Puzzles zusammengesetzt? Dann solltet ihr einen Blick auf die Figuren namens Lock-Nesters von Fleet Howers werfen. Dank seiner innovativen Idee können nun lustige Tierchen als dreidimensionale Kunststoffpuzzles zusammengesetzt werden. Obwohl das 3D-Puzzle zwar selbst keine Neuheit ist, sind derart komplexe und filigrane Projekte aus einem 3D-Drucker hingegen schon neu.

Die Lock-Nesters sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erhältlich. Die simpelste Figur besteht aus fünf Teilen, während die Figur mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad aus stolzen 185 Teilen besteht. Momentan sind fünf Puzzles erhältlich – sie tragen witzige Namen wie Albert, Monika und Heiner – ein sechstes wird bald zur Verfügung stehen. Einige Figuren lassen sich außerdem in einer großen und einer kleinen Version bestellen.

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Die Idee der Lock-Nesters begründet sich in Fleet Howers Faszination für Puzzles sowie einem weitreichenden Interesse an den Möglichkeiten der additiven Fertigung. Trotzdem war der Weg von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt lang. Während der erste Prototyp instabil war und nicht zusammenhielt, ließ sich der zweite Prototyp hingegen nicht auseinandernehmen. Nach unzähligen Versuchen wuchs bei Fleet Howers neben der Erfahrung jedoch auch die Intuition. Somit war er immer leichter in der Lage, funktionierende Verbindungen der Teile zu erschaffen. Genau wie die ersten Prototypen, werden die Lock-Nesters noch immer im FDM-Verfahren hergestellt.

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Diese Produktionsmethode bietet dem Designer die entscheidende Möglichkeit zur internationalen Vermarktung, denn so kann er mit dem internationalen Netzwerk 3D Hubs kooperieren. Dieses ermöglicht den Zugriff auf über 8000 Hubs in 140 Ländern. Dahinter verbergen sich die Besitzer von 3D-Druckern, die auf Wunsch gegen Gebühr das bestellte Produkt herstellen. Die Kunden können entscheiden, ob sie das Produkt beim Designer selbst in den angegeben Farben oder bei 3D Hubs in der Wunschfarbe bestellen. Anschließend der Kunde das Puzzle persönlich beim lokalen Hub abholen oder per Post zuschicken lassen. Zukünftig will der Designer seine Angebotspalette außerdem noch vielfältiger und individueller gestalten.