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Die ersten Schritte – die ersten Fragezeichen

Hey, ich bin Sebastian. Ich habe mich bereiterklärt, mich dem 3D-Druck zu stellen. Ich hab keine Ahnung, worauf ich mich wirklich einlasse, obwohl ich in den letzten Tagen schon einen kleinen Vorgeschmack bekam. Die Erstellung der Daten wird wohl meine geringere Herausforderung sein, was die praktische Arbeit angeht, lasse ich mich hingegen überraschen. Weil ich richtig Bock auf das Thema habe, habe ich mich dazu entschlossen, mir einen eigenen Drucker anzuschaffen. Und ihr kennt ja das versteckte Motto dieser Rubrik: „Find dich selbst zurecht“. Das dauert halt ein bisschen, wenn man vorher nicht wusste, worauf man sich einlässt.

Momentan bin ich also auf der Suche nach meinem ersten eigenen Drucker. Eigentlich dachte ich, dass dieser Punkt relativ schnell abgehakt wäre, indem ich mir ein Gerät von 3D-Systems kaufe. Als erstes fiel der Gedanke auf den Cube 3. 3D-Systems wirbt regelmäßig mit der einfachen Handhabung des Cubes, was für mich als absoluten Einsteiger ohne Frage ein Pluspunkt ist. Außerdem ist das Design in meinen Augen ein absoluter Hingucker.

Und dann kam es – das Aber. Obwohl der Cube im Gegensatz zu anderen Druckern scheinbar relativ fein druckt – die minimale Schichtstärke beträgt 70 Mikron – und sogar zweifarbige Objekte erstellen kann, stellt sich mir die Frage nach dem Material. PLA und ABS sind ja gut und schön, aber ich glaube, ich will auch mit anderen Looks spielen. Natürlich ist mir klar, dass ich auch hier gewissen Einschränkungen unterliege, aber ich möchte mich einfach von vornherein nicht so stark in der Materialauswahl begrenzen. Also heißt es für mich nun erst einmal weitersuchen – nach einem Gerät, das nicht als Bausatz daherkommt und durch einfache Bedienbarkeit sowie Materialvielfalt überzeugt. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und falls ihr Tipps habt, immer her damit!

Bis zum nächsten Mal,
Sebastian