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[Software] Charlie und das 3D-Ei

CharliePünktlich zur Osterzeit startet Adobe eine neue Werbeoffensive, um noch einmal seine potenziellen User auf die Funktionserweiterung von Adobe Photoshop CC aufmerksam zu machen. Wir hatten bereits vor einiger Zeit hier berichtet. Mit der neuen Kampagne will man sich nun wohl tatsächlich einen festen Platz in der Welt des 3D-Drucks sichern. Wie spielend leicht sich 3D-Modelle dank Photoshop umsetzen und drucken lassen, soll nun ein nicht ganz erst gemeinter Clip präsentieren. In der Hauptrolle: Küken Charlie.

Charlie ist eines Tages gelangweilt von der Welt der Eier. Alle geben sich mit den gewöhnlichen Eiern zufrieden, die entweder braun oder weiß sind – aber niemals bunt oder mit einem Muster versehen. Doch Charlie will mehr – schließlich muss es doch auch eine Möglichkeit geben, kreativere Eier zu erstellen. Da dieses zugegebenermaßen ganz niedliche Küken natürlich als Standardausrüstung einen Internetanschluss, ein MacBook Pro und zusätzlich noch einen MakerBot im Hühnerstall rumstehen hat, macht es sich schnell an die Arbeit, DAS Ei zu erschaffen. Auch die Community wird über jeden der Schritte informiert und es dauert nicht lange, bis der kauzige Bauer eines Morgens ein paar ganz besondere Eier aus dem Nest sammeln kann – Mission geglückt.

Hier könnt Ihr Charlie übrigens in Action sehen:

Wir könnten Euch kaum passender ein paar schöne Ostertage wünschen. Solltet ihr einige von Charlies Eier im Nest haben, lasst es uns wissen!

[Photoshop CC] Update bringt nun Support für 3D-Druck

Dass der 3D-Druck nun mittlerweile massentauglich ist, hat Microsoft bereits im letzten Jahr mit dem Support von 3D-Druckern bei Windows 8.1 bewiesen. Nun zieht auch Adobe nach. Das Update von Photoshop CC (Creative Cloud) bietet den Nutzern nun auch die Unterstützung von 3D-Desktop-Druckern. Explizit supportet der Software-Hersteller unter anderem den beliebten Makerbot Replicator 2 oder den Cube von 3D Systems. Selbst Designer, die sich bisher noch nicht zur Anschaffung eines doch sehr kostenintensiven 3D-Druckers durchringen konnten, haben die Möglichkeit, ihre Entwürfe zum Beispiel über den Cloud-Dienst von Shapeways zu drucken und per Post nach Hause liefern zu lassen. Dementsprechend unterstützt Photoshop auch alle Materialien, die von Shapeways angeboten werden. Außerdem kann der Nutzer seine Designs auch bei Sketchfab veröffentlichen.

Adobe sieht die Hauptaufgabe von Photoshop nicht bei der Erschaffung dreidimensionaler Entwürfe. Vielmehr soll die Software zur Bearbeitung bestehender Modelle genutzt werden. Photoshop ermöglicht unter anderem die Texturierung und Einfärbung der Entwürfe. Außerdem soll die Software eine Brücke zwischen der Erschaffung der Daten und qualitativ hochwertiger Drucke erzeugen, denn bisher waren Fehler in den Entwürfen nicht sichtbar. Photoshop hilft beim Aufdecken ebendieser Fehler und sorgt durch die Addition von Stützkonstruktionen dafür, dass der Druck auch garantiert erfolgreich durchgeführt werden kann und nicht in sich zusammenfällt.