Archiv der Kategorie: News

[News] iRapid präsentiert Deutschlands ersten Zweifarb-3D-Drucker

iRapid, Deutschlands erster und führender Anbieter von 3D-Druckern in Fertigbauweise, bringt mit dem iRapid WHITE ein neues Modell auf den Markt. Das Gerät besticht vor allem durch seine Dual-Extruder-Technologie. Somit lassen sich zweifarbige Objekte drucken, ohne dass die Spule für das Filament gewechselt werden muss. Doch dieses Gerät bietet seinen Anwendern noch weitere Vorteile:

Bild: iRapid
Bild: iRapid

Häufig sind Stützstrukturen beim Drucken bestimmter Objekte unverzichtbar, um nach dem Druck die richtige Form zu gewährleisten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn das Objekt größere Überhänge aufweist. Hier bietet das rund 1500 Euro teure Gerät eine sinnvolle Lösung, denn der Drucker ist in der Lage, wasserlösliches Filament zu verarbeiten. Die Zeiten, in denen Anwender die Stützstrukturen mechanisch durch Abknipsen oder Abfeilen entfernen mussten, haben damit ein Ende. Die fertigen Modelle mit den wasserlöslichen Stützstrukturen können einfach ins Wasser gelegt werden, wodurch sich die Stützstrukturen von selbst auflösen.

Außerdem bietet das neue Gerät ein grafikfähiges Display und ist im Vergleich zu seinem 2013 eingeführten Vorgänger deutlich besser ausgeleuchtet. Unternehmensgründer Mirjana Jovanovic und Dipl.-Ing. Hakan Okka hoffen, dass das neue Modell an den Erfolg des iRapid BLACK anschließen kann. Dieser kann im Gegensatz zu vielen anderen Geräten mittlerweile sogar bei Saturn und Media Markt erworben werden. Nach Herstellerangaben steht das Einfarb-Modell iRapid BLACK bereits bei über 100 Filialen in den Regalen. Dieses Gerät wurde ebenfalls weiter verbessert, was sich in einer feineren Düse, mehreren Software-Updates und verbesserten Laufeigenschaften zeigt.

Bild: iRapid

Wer sich live vom iRapid WHITE überzeugen möchte, hat dazu in Sindelfingen bei den Technik Trend Tagen vom 29. September bis 04. Oktober 2014 Zeit.

Technische Daten des iRapid White

Maße ca. 500 mm Breite, 350 mm Tiefe, 400 mm Höhe
Displaygröße: ca. 70×40 mm
Interner Speicher: 4 GB
Druckdimension einfarbig: ca. 225 mm Breite, 150 mm Tiefe, 100 mm Höhe
Druckdimension zweifarbig: ca. 200 mm Breite, 150 mm Tiefe, 100 mm Höhe
Düsendurchmesser: 0,4 mm
Druckgeschwindigkeit: 100 mm pro Sekunde
Auflösung der Schichtdicke: ≥ 50 µm

[News] Opel setzt bei der Fertigung auf Montagewerkzeuge aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck erobert seit einigen Jahren die Industrie und Haushalte der Welt und nun macht sich auch Opel die Vorteile dieser Fertigungsweise für das eigene Unternehmen zunutze. Der Automobilhersteller setzt seit einiger Zeit auf schnell herstellbare Montagehilfen aus dem 3-Drucker. Diese werden von einem sechsköpfigen Team unter der Leitung von Sascha Holl in Rüsselsheim gedruckt und europaweit bei der Fertigung genutzt.  Der Leiter des Teams sieht das große Potenzial dieser Fertigungsweise und prognostiziert eine signifikante Erweiterung der Einsatzgebiete.

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Die gedruckten Montagehilfen kamen zum ersten Mal bei der Produktion des Opel ADAM und Opel ADAM ROCKS im Eisenacher Werk des Automobilherstellers zum Einsatz. Dort nutzt man mittlerweile rund 40 per 3D-Drucker gefertigte Montagehilfen und -lehren beim Automobilbau. Eine Montagelehre eine vorgefestigte Form um zum Beispiel den Fahrzeugschriftzug an den hinteren Seitenscheiben anzubringen. Auch beim Einführen der Windschutzscheibe kommt nun ein Werkzeug aus dem 3D-Drucker zum Einsatz, das bei der exakten Ausrichtung der Scheibe helfen soll.

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Bisher hat auch das sechsköpfige Team bei der Größe der herstellbaren Teile mit den Grenzen der Technologie zu kämpfen, doch dank kleiner Tricks überwinden sie auch dieses Hindernis. Durch eine ausgearbeitete Verbindungstechnik lassen sich auch mehrere kleine Teile zu einem großen Werkstück verarbeiten. Somit ist trotz der Stückelung die Fertigung größerer Teile möglich. Mit diesem Verfahren ist es möglich, auch Montagehilfen für den Seitenschweller oder den Heckspoiler des ADAM ROCKS herzustellen.

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Die Montagehilfen zeichnen sich besonders durch die mit ihnen verbundene Flexibilität aus. Sie sind nach rund acht Stunden verfügbar und circa 70 Prozent leichter. Außerdem lassen sie sich mechanisch und chemisch noch weiter bearbeiten und auf einfache Weise an die Montagesituation und den Fertigungsmechaniker anpassen. Auch in der Produktion weiterer Fahrzeuge will das Automobilunternehmen fortan von den Vorteilen dieser Produktionsform profitieren.

„Das 3D-Druckverfahren ermöglicht es uns, jede erdenkliche Form und Kontur herzustellen, wir müssen hier keine Einschränkungen wie bei der konventionellen Fertigungs-technik hinnehmen.“ – Sascha Holl

[News] James Novak treibt den Fahrradkult auf einen neuen Höhepunkt

Besonders leichte Fahrradrahmen aus Carbon sind heute keine Seltenheit mehr. Der Industriedesigner, Student und Forscher James Novak treibt den Fahrradkult auf einen neuen Höhepunkt. Ihm gelang etwas, was selbst erfahrene 3D-Druck-Fans staunend zurücklässt: James Novak schuf den ersten Fahrradrahmen aus dem 3D-Drucker.

Foto: i.materialise
Foto: i.materialise

Die Idee zur Erstellung eines 3D-gedruckten Fahrradrahmen kam dem Industriedesigner erst, während er sich mit der Thematik beschäftigte. Eigentliches Ziel war nämlich die Entwicklung von Sportartikeln. Der Fahrradrahmen war in diesem Prozess vielmehr ein Experiment, welche Möglichkeiten der 3D-Druck bietet. Natürlich wurde dem Designer auf diese Art und Weise auch bewusst, wo die Grenzen der Technologie liegen.

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Foto: i.materialise

Insgesamt investierte der Australier circa 150 Arbeitsstunden in die Erstellung des Rahmes, den er zunächst mithilfe der Modellierungssoftware SolidWorks fertigte. Umgesetzt und produziert wurde der Rahmen schließlich über die Online-3D-Druckerei i.materialise. Er besteht aus einem, strapazierbaren, lackierbaren Harz, wodurch er nur wenige Gramm wiegt. Der ausgefallene Rahmen wird zukünftig sicherlich kein Massenprodukt werden, doch sofern die Zeit es zulässt, möchte James Novak einige Exemplare auf seiner geplanten Seite edditive.com anbieten. Momentan ist die allerdings noch nicht in Betrieb.

“A lot of great ideas for the future have come from my experimentation so far, and I’m planning to launch a website selling some of these once I get through my studies. The site will be called edditive.com and will hopefully feature the final resolved fixie frame for sale in the future.” – James Novak 

Weitere Informationen findet ihr auf i.materialise.

[News] Makerbot patentiert Entwicklungen der Community

PrintDer 3D-Drucker-Hersteller Makerbot brachte unlängst mit einem Patentantrag die 3D-Druck-Community gegen sich auf. Die Idee hinter diesem Patentantrag stammt nämlich nicht von Makerbot selbst, sondern von Mitgliedern der Community. Diese wehren sich jedoch nun gegen die Sicherung der Rechte durch das Unternehmen. [News] Makerbot patentiert Entwicklungen der Community weiterlesen

[News] CAD-Spezialist Autodesk kündigt eigenen 3D-Drucker an

Autodesk ist bisher als erstklassiger Softwareanbieter und weltweit führender CAD-Spezialist bekannt. Nun will das Unternehmen aus San Francisco sein Betätigungsfeld erweitern und kündigt eine eigene 3D-Plattform an. Durch Spark, so der Name der offenen Plattform, sollen die Innovationen der Branche weiter und vor allem schneller vorangetrieben werden. [News] CAD-Spezialist Autodesk kündigt eigenen 3D-Drucker an weiterlesen

[News] Disney setzt auf den 3D-Druck

Kaum eine Marke ist weltweit derart bekannt wie der Mediengigant Walt Disney. Mittlerweile gibt es Filme, Themenparks, Teller, Tassen, Kuscheldecken und vieles mehr von der Marke – und natürlich auch jede Menge Kuscheltiere. Die könnten schon bald Gesellschaft aus dem 3D-Drucker kommen, denn gemeinsam mit der Carnegie-Mellon-Universität im US-amerikanischen Pittsburgh hat die Forschungsabteilung von Walt Disney nun einen Drucker entwickelt, der diese Produktionsform möglich macht.

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Quelle: Youtube

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[News] Lego schließt 3D-Druck bei der Weiterentwicklung des Unternehmens nicht aus

Es gibt kaum ein Kinderzimmer ohne Legosteine und kaum einen Spielwarenhersteller, der sich in den letzten Jahren so wandelbar und anpassungsfähig zeigte. Im Jahr 1949 begann der dänische Hersteller mit der Produktion der ersten Legosteine und schon bald darauf eroberten die kleinen Klötze die Kinderzimmer der Welt.

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Das dänische Unternehmen zeigt sich anpassungsfähig: Minecraft – in der virtuellen Spielewelt ein Konkurrent, in der reellen Welt Legos Verkaufsschlager.

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[Update] MOTOROLA WILL DEN MARKT DER SMARTPHONES REVOLUTIONIEREN …

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Bereits im November des letzten Jahres stellten wir Euch zum ersten Mal in einem Beitrag das Project Ara vor. Der Mobiltelefonhersteller Motorola plant unter anderem mit dem Unternehmen 3D-Systems die Fertigung eines modularen Smartphones, das sich den individuellen Anforderungen seiner Nutzer anpasst und somit durch Nachhaltigkeit und Nutzerfreundlichkeit punktet. [Update] MOTOROLA WILL DEN MARKT DER SMARTPHONES REVOLUTIONIEREN … weiterlesen

Begleitet uns in ein spannendes Jahr 2014!

2014Dank Euch war das Jahr 2013 für uns ein unvergleichliches Highlight. Ihr habt uns in den letzten Wochen erahnen lassen, was noch alles auf uns zukommt. Daher blicken wir voller Motivation und Vorfreude auf die Dinge, die uns in den nächsten Wochen erwarten. Ihr seid neugierig? Dann schaut Euch unsere spannenden Teaser an:

  • Das Thema 3D erobert auch die Buchbranche, denn immer mehr Experten vermarkten ihr Wissen in Fachbüchern für Amateure. Wir werden euch auf dem Laufenden halten, welche Titel für Euch lesenswert sind und welche Anleitungen euch nicht mehr als heiße Luft anstelle von fachkundigem Wissen bieten. 
  • Außerdem zeigen wir Euch einen Vergleich der Giganten: Der Cube von 3DSystems, einer der beliebtesten Drucker unter 1000€, tritt gegen den professionellen Drucker 3D Systems Pro60 an. Können Drucker für die Nutzung zu Hause mittlerweile mit ihren professionellen Konkurrenten mithalten? Findet es demnächst auf CYODE heraus!
  • Zu guter Letzt seid Ihr im nächsten Jahr gefragt: Diese Plattform dreht sich schließlich um Euch. Wir tüfteln bereits an tollen Aktionen, denn wir wollen Eure Projekte sehen, Euch eine Plattform zum Verkauf Eurer Designs anbieten und Euch weiterhin alles Wissenswerte aus der Welt des 3D-Drucks bieten.

Nun wünschen wir Euch allerdings erst einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein fantastisches 2014!
Euer CYODE-Team