Archiv der Kategorie: Kickstarter

[Kickstarter] Prototyping 2.0 – FLUX ist 3D-Drucker und -Scanner in einem und eignet sich auf Wunsch auch zur Lasergravur

Die Crowfunding-Plattform Kickstarter ist oft ein Erfolgsgarant für die Finanzierung innovativer Ideen. Nun sorgt ein taiwanisches Entwicklerteam mit dem All-in-One-Gerät FLUX für viel Aufsehen und übertrifft beim Crowdfunding sogar die eigenen Erwartungen um ein Vielfaches. Die Hersteller versprechen den potenziellen Käufern und Heimanwendern, dass dieses Gerät durch seinen modularen Aufbau alle Anforderungen der Maker-Community erfüllt und den Kauf mehrerer Geräte unnötig macht. Doch was verbirgt sich hinter FLUX, das den Entwicklern bereits rund 38 Tage vor Ablauf der Deadline bei Kickstarter statt der angestrebten 100.000 US-Dollar bereits über die vierfache Summe sicherte?

Flux printer
Bildquelle: http://flux3dp.com/ Der einfache und modulare Aufbau lässt sich bereits auf Bildern gut erkennen. Die Entwickler setzen vor allem auf den werkzeuglosen Wechsel von Extruder, Scanner, Laser.

Die Gerätehersteller möchten zunächst einmal die Nutzer erreichen, denen ein Desktop-3D-Drucker alleine nicht ausreicht, denn immer häufiger werden die durch einen zusätz-lichen Scanner ergänzt, um Modelle vervielfältigen zu können. Daher ist neben dem Extrudermodul auch ein entsprechendes Scannermodul im Lieferumfang enthalten. Dabei setzen die Hersteller auf eine einfache Anwendung. Während andere 3D-Drucker häufig als komplexer Bausatz erhältlich sind, soll FLUX bereits nach dem Zusammenbau weniger Module einsatzbereit sein. Durch die Verwendung von Magneten zur Befestigung der verschiedenen Einheiten erfolgt der Austausch komplett werkzeuglos.

FLUX kann über Bluetooth oder USB angesprochen werden, wobei Treiber für Windows, Mac OS und Linux erhältlich sind. Außerdem soll mit FLUX Studio eine benutzerfreundliche App geschaffen werden, bei der auch wiederum die einfache Anwendung im Vordergrund steht. Um auch fortgeschrittene Nutzer anzusprechen, bietet die Software außerdem erweiterte Einstellungen.

Die Preise für die Geräte beginnen bei 599 US-Dollar (499 US-Dollar Early Bird Special). Wer zusätzlich das Modul zur Lasergravur erhalten möchte, muss noch einmal weitere 80 US-Dollar zahlen. Zukünftig sollen noch viele Module zur Erweiterung des Druckers folgen und sind bereits in der Entwicklungsphase – darunter unter anderem ein dualer Extruder, ein Keramikextruder und ein Extruder für Lebensmittel. Damit das Projekt noch weiter voranschreitet, sind die Entwickler auch für Drittanbieter offen, die weitere Module anbieten können. Die Auslieferung des Geräts erfolgt im Juli 2015.

Technische Daten:

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[Kickstarter] Dänische Designer wollen mit Pluk die Synthese von Schönheit und Nutzen in den Haushalten der Welt einführen

Kickstarter ist DER Tummelplatz für die Kreativen dieser Welt, die noch ein wenig Geld zur Verwirklichung ihres Projekts benötigen – ganz egal, um welche Art von Projekt es sich dabei handelt. Gleichzeitig ist die Plattform unter anderem auch ein Paradies für designinteressierte User, die immer auf der Suche nach neuen Ideen für die eigenen vier Wände sind. Dass daraus tatsächliche Erfolgsgeschichten entstehen können, bewies unter anderem auch schon Isohedral, der mit seinen stylishen Espressoraketen die Herzen seiner Käufer höher schlagen ließ und schließlich durch Kickstarter einen Vertriebspartner fand.

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[Kickstarter] Deltaprintr

Obwohl sich die technischen Entwicklungen geradezu überschlagen und 3D-Drucker besonders für Amateur-Konstrukteure immer günstiger werden, sind die Geräte ebenso wie das verwendete Material noch immer eine kostenintensive Anschaffung. Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter läuft bis zum 4. Januar jedoch ein Projekt unter dem Namen Deltaprintr, das die Kosten für die Anwender bei Anschaffung und dem Material so gering wie möglich halten möchte. Dieser 3D-Drucker wurde von  Shai Schechter, dem führenden Kopf hinter Deltaprintr, und seinem Team Andrey Kovalev, Yasick Nemenov und Eugene Sokolov entwickelt. Sie folgen damit zuvor festgelegten Grundprinzipien, denn der Drucker soll vor allem einfach zu handhaben sein, effizient arbeiten und für jeden potenziellen Käufer erschwinglich sein. 

Der Deltaprintr ist ein minimalistischer Drucker, der nur aus wenigen Bauteilen besteht. Dies schlägt sich auch im Preis nieder, denn die Entwickler versprechen, dass ebendiese Ersparnis auf die Käufer übertragen wird. Außerdem soll der 3D-Drucker dank einer bebilderten Anleitung leicht zu errichten sein. Sobald der Deltaprintr startklar ist, soll er neben seiner hohen Druckgeschwindigkeit zugleich durch eine Auflösung von 100 Mikrometer überzeugen. Bisher lassen sich mit dem Drucker Modelle drucken, die bis zu 30cm hoch sind. Allerdings ist es durch die minimalistische Bauweise möglich, den Drucker zu durch den Austausch von einzelnen Bauteilen zu vergrößern. Da in diesem Jahr bereits einige Drucker fernab der 1000-$-Grenze auf den Markt kamen, wird der Deltaprintr wohl weniger durch seinen Preis überzeugen, sondern vielmehr durch die Möglichkeit zur Erweiterung und Vergrößerung bestechen.

Kickstarter Deltaprintr

Specs Kickstarter

Die Kampagne bei Kickstarter läuft noch bis zum 4. Januar 2014. Bisher ist das Interesse so groß, dass kein Zweifel an der Erreichung des Ziels von 195000 $ besteht. Wäre der Deltaprintr auch eine günstige Alternative für Euch?

[Kickstarter] Zeus kann dreidimensional Scannen, Drucken, Kopieren und Faxen

Die Nutzung von 3D-Druckern und Scannern soll zukünftig immer einfacher werden, soweit ist das bisher kein Geheimnis. Viele Nutzer träumen von einem All-in-one-Gerät, das ähnlich wie beim zweidimensionalen Druck die wichtigsten Funktionen wie Drucken, Scannen und Kopieren vereinigt. Bisher war dieses Gerät nur ein Traum, doch AIO Robotics lässt mit dem multifunktionalen Gerät mit dem eindrucksvollen Namen ZEUS diesen Traum endlich auch in dreidimensionalen Bereich wahr werden. ZEUS soll zukünftig die 3D-Druck-Industrie revolutionieren und wird voraussichtlich damit auch Erfolg haben, denn die Kampagne bei Kickstarter war bereits sehr erfolgreich. Die angestrebten 100 000 US-Dollar wurden nach Abschluss der Kampagne deutlich übertroffen.

Die Entwickler Kai Chang und Jens Windau, zwei Doktoranden der Computerwissenschaft an der University of Southern California, arbeiteten fünf Jahre an dieser kleinen technologischen Revolution. Die beiden möchten ZEUS natürlich in möglichst vielen Wohnungen stehen sehen. Um dies zu erreichen, setzen sie auf eine besonders einfache Bedienbarkeit mittels einem farbigen 7-Zoll-Touchscreen, die das Drucken, Scannen, Faxen und Kopieren „auf Knopfdruck“ ermöglichen sollen. Das Gerät ist sofort einsatzbereit. Zusätzlich setzen die Entwickler auf ein hochwertiges Design, wodurch sich das Gerät in jeder Umgebung möglichst unauffällig integrieren soll. 

Doch was hat es mit dem dreidimensionalen Faxen auf sich? Die Entwickler ermöglichen den Nutzern, online den Austausch von Druckdaten von einem Gerät zum anderen. Dabei werden die Daten verschlüsselt versandt. Möchten die Nutzer einen Gegenstand scannen oder drucken, darf dieser nicht größer als 26 x 18 x 15 cm sein. Das Gerät bedient sich eines frei bewegbaren Scanners, der den Gegenstand während des Scannens auf dem Drehteller von allen Seiten vermessen kann. Die Objekte werden in einer Auflösung von 100 Micron gedruckt (PLA ø 1,75 mm). Auch schnellere Drucke sind mit einer Auflösung von 200 und 300 Micron möglich.

[Kickstarter] Google GlassKap

Mittlerweile dürften auch die schärfsten Kritiker langsam die vielfältigen Möglichkeiten des dreidimensionalen Druckens erkannt haben. Nun heißt es also, ebendiese zu nutzen. Und genau das passiert gerade weltweit. Immer mehr Visionäre erkennen das Potenzial dieser Produktionsmethode, so auch Todd Blatt. Er ist einer von 10.000 erlesenen Google-Glass-Nutzern, die bereits vor der Markteinführung Googles neusten Geniestreich testen dürfen. Doch was hat dies nun mit dem Thema 3D-Druck zu tun? Ganz einfach…

Wir haben den Designer bei Kickstarter entdeckt, wo der Amerikaner sein neustes Projekt bestehend aus verschiedenen Gadgets für die Google Glass bewirbt. Dort hat er mit seiner witzigen Idee derart viel Erfolg, dass sich bereits vor der Einführung der interaktiven Brille unzählige Unterstützer dieser Gadgets gefunden haben und die angestrebte Summe von 1500 Dollar bereits um fast 1000 Dollar überschritten wurde. In Anbetracht der vierwöchigen Laufzeit bei Kickstarter.com kann sich der junge Amerikaner ganz entspannt über seinen Erfolg freuen.

Welche Idee steckt jedoch hinter seinen Gadgets? Zunächst hat Todd Blatt die Brille und ihre Funktionsweise ganz genau betrachtet und bereits an dieser Stelle Handlungsbedarf entdeckt. Da der Nutzer der Google Glass seine Umwelt nun ganz einfach per Brille aufnehmen und fotografieren kann, befürchtet der Erfinder der Google GlassKap zunächst eine stärkere Verunsicherung der Umwelt – wahrscheinlich zurecht. Doch Todd Blatt will dieses mögliche Szenario durch seine gesinterte Kameraabdeckung verhindern.

Mit dieser Abdeckung soll der Träger der Brille seiner Umwelt signalisieren, dass zu diesem Zeitpunkt keine Aufnahmen stattfinden. Auch für den Zeitpunkt der Aufnahmen hat Todd Blatt vorgesorgt und eine entsprechende Warnung kreiert, die sich leicht auf die Brille aufstecken lässt und die Mitmenschen darauf hinweist, dass gerade Aufnahmen stattfinden. Und da auch der Spaß bei seinen Erfindungen nicht zu kurz kommen soll, befindet sich unter seinen Gadgets auch eine Mini-Blumenvase, mit der die Brille verziert werden kann oder ein Stifthalter, der dem Träger lästiges Suchen und Zeit sparen soll.

Doch der junge Erfinder ruht sich auch nach dem großen Erfolg seiner Kickstarter-Kampagne nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern arbeitet weiter hart an zukünftigen Erfindungen, die das Leben ein bisschen einfacher machen sollen. Hier geht es lang zum Blog des Erfinders, der auf jeden Fall einen Besuch Wert ist.