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[Fashion] 3D-Druck meets Fashion

Die Pariser Modewochen und 3D-Druck – auf den ersten Blick scheint das nicht so recht zu harmonieren, doch die Designerin Iris van Herpen belehrt uns eines Besseren. Sie gehört zu den führenden 3D-Designerinnen Europas. Technisches Handwerk, der Blick für das Schöne und die Affinität zu technischen Innovationen lassen sie aus der großen Masse der Modeschöpfer herausstechen. Mittlerweile kann sie eine breite Palette an 3D-Designs vorweisen. Dabei setzt sie sich selbst keine Grenzen und experimentiert mit Form, Stabilität und Materialien. Mit ihren innovativen Ideen überzeugt sie mittlerweile sogar Größen aus dem Showbiz wie die außergewöhnliche isländische Sängerin Björk oder den schillernden Weltstar Lady Gaga.

Dank zahlreicher Kollaborationen mit kreativen Köpfen aus den verschiedensten Bereichen konnte die junge Designerin ihre Vision der Mode immer weiter ausbauen. Im nachfolgenden Video sieht man Iris van Herpen in einem Interview mit ihrer Kollaborationspartnerin Neri Oxman, Mitarbeiterin des MIT.

Die Homepage der Designerin ist nicht nur für Modefanatiker einen Blick Wert, da hier deutlich wird, dass sich der vielseitige 3D-Druck selbst in außergewöhnlichen Bereichen wie der Mode nahtlos integrieren kann. Hier geht es lang zum Internetauftritt der Designerin.

Dass sich der 3D-Druck nicht nur in der Haute Coture, sondern auch nach und nach in der allgegenwärtigen Modewelt behauptet, beweist das Unternehmen Monocircus. Dort kann der technisch aufgeschlossene Dandy für schlappe 86 Euro eine 3D-gedruckte Fliege erwerben, die garantiert in keine Reinigung gegeben werden muss. Doch die Erfinder dieses Gadgets haben noch weiter gedacht. Da die Nutzung neuer Materialien auch gleichzeitig neue Wege ermöglicht, können die Träger die Fliege dank einer passenden Einsparung ganz simpel auf den obersten Hemdknopf aufstecken und somit auf die lästigen Gummibänder um den Hals verzichten.

Monocircus-3D-Printed-Bow-Tie

Für wen die außergewöhnliche Herstellung kein Argument ist, lässt sich vielleicht vom absoluten Bequemlichkeitsfaktor überzeugen.