Archiv der Kategorie: Erfolgsgeschichte

[News] Mark One – der erste Drucker, der Carbonfasern druckt

Copyright: http://markforged.com/
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Produkte aus Carbonfasern erfreuen sich besonders in der Rennsportindustrie größter Beliebtheit, denn das Material zeichnet sich durch Leichtigkeit und seine hohe Stabilität aus. Zum Verdruss der Käufer ist Carbon jedoch ein sehr kostenintensives Material. Daher begab sich Gregory Mark auf die Suche nach einer Möglichkeit, das Material einfach und kostengünstig herzustellen. Die erfolglose Suche nach einer solchen Herstellungsmöglichkeit verspricht in diesem Jahr noch eine kleine Revolution im 3D-Druck, denn Gregory Mark ließ schlussendlich einen Drucker entwickeln, der genau diesen Ansprüchen entspricht.

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[Charity] Yahoo Japan und MakerBot lassen blinde und stark sehbehinderte Kinder die Welt durch das Tasten entdecken

Das funktionierende Augenlicht ist wohl eine der größten Kostbarkeiten des menschlichen Körpers. Funktioniert unsere Sehfähigkeit nicht mehr, müssen wir uns auf andere Sinne verlassen können, um uns im Leben zurechtzufinden. Doch obwohl stark sehbehinderte und blinde Menschen anstelle der Sehkraft sehr ausgeprägte und trainierte Sinne besitzen, gibt es trotzdem Momente, in denen sie nicht alle Eindrücke des Lebens erfassen können. Bestimmte Dinge wie eine winzige Schneeflocke lassen sich schließlich nicht in ihrer Ganzheit durch das Hören, Schmecken, Riechen oder Tasten erkunden und bleiben daher ein „Phänomen der Vorstellungskraft“.

MakerBot und YAHOO Japan haben jedoch eine einmalige Aktion ins Leben gerufen, die blinden Kindern die Welt auf eine ganz neue Art und Weise näherbringen und ihnen ermöglichen soll, auch abstrakte Dinge durch das Fühlen kennenzulernen. Mit dem Projekt „Hands On Search“ wurde eine Art haptische Suchmaschine entwickelt, die mit Sprachsteuerung funktioniert. Ausprobiert wurde das Gerät in einer japanischen Blindenschule. Die Kinder zunächst sprechen einen Begriff in die Suchmaschine. Sind die erforderlichen Daten zum Drucken des gewünschten Objekts vorhanden, wird der Druckvorgang gestartet und von dem in der „Hands-On-Search-Maschine“ verbauten MakerBot Replicator 2 anhand der Datensätze erstellt. Mit ein wenig Geduld können die Kinder dann Dinge wie eine Schneeflocke oder eine Giraffe durch das Ertasten kennenlernen.

Sind die Daten nicht vorhanden, wird auf der japanischen Seite von Yahoo ein Suchauftrag beworben, damit die Öffentlichkeit die gewünschten Daten erstellen und der Community Thingiverse, hinter der im Übrigen MakerBot steht, übermitteln kann. Bisher ist die Zahl der digitalen Modelle zwar noch begrenzt, doch setzt YAHOO Japan auf die Unterstützung zahlreicher Firmen und Designer. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt keine Ausnahme bleibt und durch viele Designs große Unterstützung erfährst.

[Produktideen] Eine kleine Rakete fliegt um die Welt

Die Erfolgsgeschichten rund um gesinterte Innovationen wollen einfach nicht abreißen und daher wollen wir euch heute eine Idee präsentieren, die gerade auf weltweitem Erfolgskurs ist. Wer denkt beim Thema 3D-Druck an selbst gedruckte Keramikprodukte? Niemand? Nun, nach diesem Bericht wird sich das wohl ändern, denn Isohedrals gedruckte Espresso-Raketen beeindrucken weltweit nicht nur Koffein-Junkies.

Die Geschichte dieses Produkts beweist eindrucksvoll, dass erlesene Drucksachen auch durchaus Potenzial besitzen, einen weltweiten Markt zu erobern. Mit liebevoll in Szene gesetzten Produktfotos und einer warmherzigen Beschreibung konnte der Designer viele Kaffeefreunde auf sich aufmerksam machen. Und da Kaffee und das Internet in vielen Haushalten zusammengehören wie Bruder und Schwester, wurde die Idee dank einiger Social Networks zu einem viralen Erfolg, der gemeinhin an das sonst verpönte Schneeballsystem erinnert.

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Der Erfolg des Designs machte auch einen Shop namens Fred&Friends aufmerksam. Also trat man mit Isohedral in Kontakt und einigte sich auf den Shop der Interessenten als neue Verkaufsplattform. Daraufhin ist die Tasse zwar nun seit April dieses Jahres als Massenprodukt erhältlich, doch die gesinterten Werke des Designers erlangen zukünftig nun vielleicht einen ganz besonderen Stellenwert, da sie lange vor dem Hype um die Espressoraketen entstanden.

Für uns bedeutet diese Geschichte nun, dass der Fantasie beim Erstellen von Druckdaten keine Grenzen gesetzt sind und vielleicht hegen auch einige von euch die Hoffnung, dass ihre Designs eines Tages groß rauskommen. Dass dies nicht unmöglich ist, hat diese Geschichte zumindest bewiesen.